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Im Jahre 2001 war sie mit gerade einmal 23 ständigen Einwohnern die kleinste Gemeinde der Schweiz. Trotzdem hält das Mini-Gemeinwesen eisern an seiner 1822 errungenen Selbstständigkeit fest.
Das Dorf Corippo liegt auf 563 m.ü.M. im Taleinschnitt des Flusses Verzasca, am nördlichen Ende des Stausees (Lago di Vogorno). Der gesamte Dorfkern steht unter Denkmalschutz und erhielt 1975 eine Auszeichnung.
Seit jeher waren die Bewohner zum Wandern gezwungen, teilweise gar zum Auswandern. Der Winter in den tiefen Tälern kann auch im sonst sonnigen Tessin recht hart sein. Noch 1850 hatte Corippo fast 300 Einwohner, im engen Verzascatal sind die landwirtschaftlich nutzbaren Böden jedoch rar. Die Viehhaltung war seit jeher eine wichtige Erwerbsquelle. Erst seit 1883 ist das Dorf durch eine Fahrstrasse erschlossen. Vorher wurde das Vieh über Saumpfade zum Überwintern in die Magadinoebene getrieben.
www.lexhist.ch/externe/protect/textes/d/D2097.html Artikel Corippo im Historischen Lexikon der Schweiz.
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