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CiU war seit der Gründung eine bestimmende politische Kraft in Katalonien. Seit den Wahlen zum Regionalparlament im Jahr 1980, bei denen die CiU eine relative Mehrheit erringen konnte, stellte die CiU mit Jordi Pujol bis zum Jahr 2003 ununterbrochen den Regierungschef Kataloniens. Vor den Wahlen 2003 zum Regionalparlament gab Pujol bekannt, dass er nicht mehr zur Wahl antreten würde. Politischer Erbe von Pujol wurde Artur Mas, der als Spitzenkandidat der CiU antrat.
Bei den Wahlen zum Regionalparlament in der Autonomen Region Katalonien am 16. November 2003 konnte Convergència i Unió Ihre zwar erneut die relative Mehrheit nach Sitzen (46 Sitze) gegenüber den katalanischen Sozialisten (PSOE) (42 Sitze) und der linksgerichteten Esquerra Republicana de Catalunya (ERC) (23 Sitze) verteidigen. Nach den relativen Stimmenanteilen war CiU mit 30,9 % hinter den Sozialisten (31,2 %) jedoch nur zweitstärkste Partei.
In den nachfolgenden Koalitionsgesprächen konkretisierte sich erstmals seit 1980 eine Regierungsmehrheit ohne die CiU ab. Katalonische Sozialisten (PSC), Republikanische Linke Kataloniens (ERC) und die Grüne Initiative für Katalonien/Vereinigte Linke (ICV) unterschrieben am 14. Dezember 2003 ein entsprechendes Regierungsabkommen, das CiU in die Opposition brachte.
Siehe auch: Politische Parteien in Spanien
www.ciu.info www.ciu.info - Website der Partei (Spanisch)
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