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Aufgrund der hohen Betriebskosten erwiesen sich Überschall-Flugzeuge für die kommerzielle Luftfahrt als uninteressant. Das Interesse bei den meisten Fluggesellschaften war nur sehr gering, lediglich bei Air France und British Airways wurde die Concorde eingesetzt, auf den Routen Paris/London - New York allerdings erzielte sie vor der Katastrophe im Juli 2000 deutliche Gewinne in diesem Luxussegment. 1978 wurde der Bau der Concorde nach 20 Flugzeugen eingestellt.
Das Ende der Concorde nahte mit dem Absturz vom 25. Juli 2000: Beim Start in Paris wurde ein Reifen einer Air-France-Concorde von einem herumliegenden Austauschteil aus Titan einer DC-10, die kurz zuvor startete, zerfetzt, Gummibrocken rissen ein Loch in den linken Tragflächentank, der auslaufende Treibstoff entzündete sich, die linken Triebwerke fielen aus. Rund eine Minute nach dem Start stürzte die Maschine auf ein Hotel bei Paris. 113 Menschen kamen ums Leben (siehe auch Katastrophen der Luftfahrt).
Air France stellte daraufhin den Flugbetrieb der Concorde ein, die britische Flugaufsicht entzog der Concorde die Flugtauglichkeitsbescheinigung, die sie erst nach zahlreichen Konstruktionsänderungen wieder erlangte. Insbesondere entwickelten die Briten eine Verstärkung der Tanks aus Kevlar, während der französische Hersteller Michelin einen stabileren Reifen entwarf, der nun auch beim geplanten Airbus A380 zum Einsatz kommen soll. Durch die Veränderungen, die rund 100 Millionen Euro gekostet haben sollen, wurde die Concorde schwerer, was ihren Einsatz unwirtschaftlicher werden ließ.
Eine ausgemusterte Concorde steht heute im Auto & Technikmuseum Sinsheim;, dort steht auch ein Exemplar des russischen Überschallflugzeugs Tupolew Tu-144.
Weitere Museen mit einer Concorde
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