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1 Anwendungen in der Praxis 2 Probleme der Computerlinguistik 3 Studium 4 5 |
Anwendungen in der Praxis
Die praktische Aufgabe der Computerlinguistik besteht darin, Computerprogramme zu entwickeln, die bestimmte, an Sprache geknüpfte Leistungen erbringen. Dazu gehören zum Beispiel:
Eine Wissenschaft definiert sich freilich nicht nur durch ein Anwendungsfeld sondern, auch durch ein theoretisches Interesse. Computer sind Automaten, die Symbole (im Grunde lauter Nullen und Einsen) nach bestimmten Regeln manipulieren. Ebenso wie die Zahlen sind aber auch Sprachen - freilich sehr vielschichtige - Symbolsysteme. Es liegt daher nahe, Computerprogramme zu entwerfen, welche die Operationen, die der Mensch mit den Wörtern einer Sprache vollzieht, zumindest teilweise, simulieren. Man kann so sprachwissenschaftliche Hypothesen mit dem Computer prüfen. Die Computerlinguistik ist in diesem Sinne eine Linguistik, welche die Computersimulation als methodisches Mittel einsetzt, um unser Wissen über menschliche Sprachen zu vertiefen.
Letztlich wirft dieser Ansatz allerdings mancherlei psychologische und philosophische Fragen auf. Der Computer ist eine Maschine; die Sprache ist etwas Geistiges. Wie weit kann man das Rechnen mit Sprache treiben? Werden Computer eines Tages denken bzw. funktioniert der menschliche Geist wie eine Symbolmaschine? Das Faszinierende an der Computersimulation von Sprachverhalten ist gerade das Ausloten ihrer Grenzen. Ein Erkenntnisinteresse, aus dem heraus man auch Computerlinguistik studieren kann, ist es herauszufinden, was menschliche Kommunikation von Computerprogrammen unterscheidet. Diese Erkenntnis ist sehr wichtig für den Platz, den wir Computern in der Gesellschaft einräumen wollen.
Siehe auch: Maschinelles Lernen, Sprachverarbeitung, Spracherkennung
Studium
Computerlinguistik kann man unter anderem an folgenden Hochschulen studieren:
Ähnliche Fächer bieten folgende Universitäten an:
- Gesellschaft für linguistische Datenverarbeitung
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |