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Geschichte
Schon 1204 ist am Schamserberg eine Gemeinde freier Bauern mit eigenem Niedergericht urkundlich nachgewiesen. Auf das Jahr 1243 datiert die erste noch erhaltene Nennung von Clugin (in der rätoromanischen Form Clugen). Für das 13. Jahrhundert ist der Landesausbau mit Getreideanbau und Viehwirtschaft belegt. Landesherren im Schams waren zuerst das Bistum Chur, danach die Vazer, später die Werdenberger und ab 1456 wieder die Churer. Dann hatten die Schamser genug von fremden Herren und offensichtlich auch genug Geld, denn 1458 kauften sie sich frei.
In religiöser Hinsicht gehörte Clugin zur Mutterkirche St.Martin in Zillis. Die Cluginer Kirche datiert auf das 12. Jahrhundert zurück. 1530 wurde das Dorf reformiert und bildete mit den Gemeinden des unteren Schamserbergs eine Pfarrei (bis 1894). Zusammen mit Donat, Pazen, Farden und Casti unterhielt Clugin ein eigenes Zivil-Gericht.
Wirtschaft und Verkehr
Erst im Jahre 1951 wurde Clugin ans Kantonsstrassennetz angeschlossen. Damit setzte ein Exodus ein.
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