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Die Ursprünge dieser Software gehen in das Jahr 1989 auf das Programm "Fastray" zurück. Eine Software für den Amiga 500. Es gab noch keinerlei grafische Oberfläche. Zu berechnende Szenen wurden aus Textdateien eingelesen. Zwei Jahre später, 1991, wurde die Version 1.0 von Fastray veröffentlicht. Es gab bereits eine grafische Oberfläche (genannt FRED = Fastray Editor), aber noch keine 3D-Editoransicht. 1993 ging aus diesem Projekt Cinema 4D 1.0 für den Amiga hervor.
1995 wurde Cinema 4D von der Amiga-Plattform auf PC/Mac portiert, da Commodore 1994 Konkurs anmeldete und die Zukunft des Amiga ungewiss war. War der ursprüngliche Code noch in Modula 2 geschrieben, entschied man sich nun aus Mangel an Compilern für die Zielplattformen PC und Mac für C++.
1997 erschien Cinema 4D 4.0. Der Objekt-Manager wurde eingeführt. Ein Herzstück des User-Interface zur Manipulation der Objekte einer Szene.
Obwohl in der neuesten Version 8.5 mit so gut wie allen Fähigkeiten teurerer Konkurrenzprodukte ausgestattet hat sich Maxon hier neben seinem hochgelobten schnellen Renderer auch seine übersichtliche und für Einsteiger relativ leicht zu erlernende Benutzeroberfläche erhalten. Das Programm ist sowohl auf professionellem Gebiet also auch im Amateurbereich hochgeschätzt, da es zu einem günstigen Preis hochwertige Ergebnisse liefert.
Viele Grafikfirmen und Filmstudios (Stichwort Spezialeffekte) nutzen das Programm und eine lebhafte Community auf verschiedenen Internetseiten bietet sowohl dem Einsteiger als auch dem erfahreneren User kostenlosen Support.
Siehe auch: 3D-Modellierungswerkzeug
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |