Chlothar I.
Chlothar I. (nhd für Lothar) war ein Frankenknkönig aus dem Hause der Merowinger.
Chlotar I., einer von vier Söhnen Chlodwigs I, wurde um etwa 495 in Soissons geboren. Nach dem Tode seines Vaters wurde er 511 König von Soissons, Laon, Noyon, Cambrai, Maastricht und dem unteren Teil der Meuse.
Chlothar war sehr danach bestrebt, seine Gebiete zu erweitern:
- Nach dem Tod seines Bruders Chlodomir 524 brachte er auch dessen Kinder um, heiratete dessen Witwe Gondioque und erhielt dafür die Städte Tours und Poitiers.
- In verschiedenen Feldzügen (523-526) besiegte er die Burgunder und gliederte einen Teil ihres Besitzes, der aus Grenoble, Die und einigen anderen Städten bestand, seinem Reich an. Etwa zur gleichen Zeit heiratete er seine zweite Frau, Radegunde.
- 531 besiegte er die Thüringer
- 542 marschiert er in Spanien ein
Von 558 bis 561 war er schließlich Herrscher über das gesamte Frankenland, welches er um die Provence und den übriggebliebenen Teil des Alemannenreichs vergrößerte. Arnegunde wird seine dritte Frau.
Aus den drei Ehen gingen vier Söhne hervor, die sich das Herrschaftsgebiet nach Chlothars Tod 561 wie folgt aufteilten:
siehe auch: Chlothar, Chlothar II, Chlothar III
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