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Chipkarte

Chipkarten, oft auch als Smartcard bezeichnet, sind Plastikkarten mit eingebautem Mikroprozessor und Speicher.

Inhalt
1 Formate
2 Synchrone Chipkarten
3 Asynchrone Chipkarten

Formate

Die Kartenabmessungen sind nach ISO 7816 standardisiert und gemäß dieser Norm in drei verschiedenen Größen verfügbar:

Synchrone Chipkarten

Die einfachen Chipkarten bestehen nur aus einem Speicher, der ausgelesen oder beschrieben werden kann, z.B. die Krankenversicherungskarte. Über die Schnittstelle ist es möglich, sequenziell auf die einzelnen Speicherzellen zuzugreifen. Verwendung finden synchrone Karten dort, wo es nur auf die Speicherung der Daten ankommt, nicht aber auf den Schutz der Daten vor dem Auslesen oder der Veränderung durch Dritte.

Asynchrone Chipkarten

Die asynchronen Chipkarten werden oft auch als Prozessor-Chipkarten bezeichnet, weil sie über einen Mikroprozessor verfügen, über den man auf die gespeicherten Daten zugreifen kann. Es gibt oft keine Möglichkeit auf den Datenbereich direkt zuzugreifen. Der Umweg über den Mikroprozessor ermöglicht es, auf der Karte über kryptographische Verfahren die Daten vor fremdem Zugriff zu schützen. Dies ist zum Beispiel bei Chipkarten notwendig, die als Zahlungsmittel verwendet werden (Geldkarte) oder personenbezogene Daten enthalten. Oft enthält die Karte auch einen signierten Schlüssel, und dient als Dekoderkarte (z.B. beim Pay-TV oder sonstigen Zugangssystemen).


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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