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Meistens ist die Physisorption eine Vorstufe zur Chemisorption. Die Chemisorption ist im Unterschied zur Physisorption nicht immer reversibel und erfordert eine hohe Aktivierungsenergie. Maximal kann eine monomolekulare Schicht adsorbiert werden.
Die starke Bindung der Adsorbatmoleküle an das Substrat (meistens ein Metall) kann dazu führen, daß deren intermolekularen Bindungen ganz oder teilweise gelöst werden. Dadurch sind diese Moleküle dann in einem sehr reaktionsfreudigen Zustand. Dies wird bei der Heterogene Katalyse ausgenutzt, das Substrat wird dann Katalysator genannt.
Die Wechselwirkung mit verschiedenen Adsorbatmolekülen ist sehr unterschiedlich. Stoffe, die eine sehr hohe Bindungsenergie mit dem Substrat zeigen, können die gesamte Oberflächen besetzen und so gewünschte Reaktionen unmöglich machen. Diese unerwünschten Stoffe werden wegen dieser Eigenschaft Katalysatorgift genannt.
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