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Chemische Bindung

Mit Bindung bezeichnet man in der Chemie die Art und Weise, wie die kleinsten Teilchen in Stoffen zusammenhalten - aneinander gebunden sind.

Es gibt folgende Formen chemischer Bindung:

Definitiv keine chemische Bindung sind die van-der-Waals'schen Kräfte, die die unpolare Bindung der kleinsten Teilchen darstellen, siehe Mechanik von Stoffen.

Strittig sind vor allem die polare Atombindung und die Wasserstoffbrückenbindung, da durch diese keine neuen chemischen Stoffe, also Stoffe mit neuen chemischen Eigenschaften entstehen. Allerdings könnte man das auch von der Metall- und Ionenbindung behaupten.

Bindungsenergie

Chemische Verbindungen entstehen, weil der Zustand nach einer chemischen Reaktion stabiler bzw. energieärmer ist, als vorher. Bei einer chemischen Reaktion kann daher Energie in Form der Bindungsenergie frei werden.

Man kann aber auch durch Energiezufuhr andere Zustände bzw. Verbindungen erzwingen.

Bei geringen Bindungsenergien, die hauptsächlich durch elektrische Anziehungskräfte zustande kommen, spricht man von Physisorption. Zu der Physisorption gehört z.B. die Van-der-Waals-Bindung oder die Wasserstoffbrückenbindung.

Bei größeren Bindungsenergien spricht man von Chemisorption, bei der die beteiligten Elektronen-Orbitale überlappen und so zu einer Bindung führen. Zur Chemisorption gehört die kovalente Atombindung und die Komplexbindung.

Von Physisorption spricht man bei Bindungsenergien im meV-Bereich, von Chemisorption im eV-Bereich und größer. Eine genaue Grenze zwischen beiden ist oftmals nicht möglich.


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