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Charles Malik

Dr. Charles Habib Malik (* 1906 Bitirran/Libanon, † 1987) war der Präsident der dreizehnten UN-Generalversammlung im Jahre 1958.

Malik besuchte die American Mission School for Boys in [[Tripolis]/Libanon, absolvierte anschließend die American University von Beirut/Libanon. Diese beendete er 1927 mit einem Bachelor in Mathematik und Physik. Von 1927 bis 1929 unterrichtete er dort Mathematik und Physik.

Im darauffolgenden Jahr ging er zum Verlagshaus Al-Hilal Kairo, außerdem arbeitete er von 1930 bis 1932 für die Abteilung für Bilharziose der Rockefeller-Stiftung, an einer Studie über die zerstörerischen Auswirkungen dieser Krankheit, welche von Schnecken auf den Menschen übertragen wird.

1934 graduierte er an der US-amerikanischen Havard-Univertät mit einem Doktor in Philosophie.

Von 1945 bis 1953 war Dr. Malik außerordentlicher Gesandter und Generalbevollmächtigter Minister für den Libanon in den Vereinigten Staaten. Die selbe Funktion übte er in der Zeit von 1946 bis 1953 in Kuba aus. Von 1953 bis 1955 war er Botschafter in den USA. Ab 18. November 1956 war er im Libanon Außen- und Unterrichtsminister.

Dr. Malik war Vertreter des Libanons im UN-Wirtschafts- und Sozialrat, von dessen zweiter bis zur achten Sitzungsperiode, und in der siebten und achten Sitzungsperiode war er auch dessen Präsident. Er vertrat sein Land auch in der Kommission für Menschenrechte und war von 1951 bis 1952 deren Vorsitzender.

Dr. Malik sprach fließend Englisch, Französisch, Deutsch und Arabisch, war ein Mitglied der American Association for the Advancement of Science und der American Society of International Law. Er wurde oft auch als "arabischer Philosoph" bezeichnet, und schrieb zahlreiche Artikel zu wissenschaftlichen, sozialen und philosophischen Themen, sowohl in US-amerikanischen als auch arabischen Zeitschriften.


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