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1758 beendete er sein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Pavia.
Berühmt wurde er durch sein 1764 erschienenes und in viele Sprachen übersetztes Buch Dei delitti e delle pene (Von Verbrechen und Strafen). In diesem, vom Gedankengut der Aufklärung und der utilitaristischen Ethik geprägten Werk, vertrat er die These, daß der Staat nur das Maß an Strafen verhängen sollte, welches zur Aufrechterhaltung der Ordnung erforderlich sei. Bei der Zumessung der Strafen sei die Verhältnismäßigkeit zu beachten. Nicht die Schwere der Strafe sei entscheidend, sondern die konsequente Anwendung. Folter und Todesstrafe lehnte Beccaria ab.
Sein Werk bildete in ganz Europa die Grundlage zu Reformen des Strafrechts.
Beccaria forschte auch auf dem Gebiet der Volkswirtschaftslehre, sein Werk Elementi di economia pubblica erschien posthum 1804.
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