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Cerebralparese

Unter Cerebralparese versteht man Bewegungsstörungen bei Kleinkindern, deren Ursache in Fehlfunktionen einiger Hirnzellen liegen.

Unser Gehirn ist neben anderem auch eine Schaltzentrale, die Befehle an unseren Bewegungsapparat sendet. Dieser meldet ausgeführte Informationen wieder an unser Gehirn zurück. So entsteht der Kreislauf unseres Bewegens. Bei einem Kind mit cerebralen Bewegungsstörungen, deren Ursachen meistens auf die Schwangerschaft, die Geburt oder auf Krankheiten zurückzuführen sind, funktionieren einige Hirnzellen nicht mehr richtig. Es entstehen Löcher in diesem Bewegungskreislauf.

Eine cerebrale Bewegungsstörung wird zum einen meistens durch eine hohe Muskelverspannung, oder durch ein ständiges Wechseln von starken und schwachen Muskelverspannungen sichtbar. Zum anderen ist die Zusammenarbeit der verschiedenen Muskeln gestört. Das Kind kann seine Muskeln nicht richtig kontrollieren, alle Muskeln machen was sie wollen. So entsteht ein riesiges Chaos.

Die Cerebralparese lässt sich bei schwer betroffenen Kindern schon nach der Geburt erkennen, bei anderen erst nach drei bis vier Monaten.

Es gibt keine bestimmte Behandlungsmethode für Cerebralparese. Jedes Kind reagiert anders. Man muss herausfinden welche Art der Behandlung am wirkungsvollsten ist. Man sollte jedoch erst nach Ende des ersten Lebensjahres von einer Cerebralparese sprechen.

Man rechnet statistisch gesehen mit etwa zwei von tausend lebend geborenen Kindern mit einer solchen Cerebralparese.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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