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1 Problemstellung 2 Realisierung 3 Probleme |
Eine Übertragung geschieht immer in Blöcken bzw. Paketen. Diese Einheiten sind, je nach Netzwerkstandard, mit einer maximalen Länge, von z.B. 1518 Byte beim Ethernet, definiert. Zwischen den einzelnen Paketen gibt es Übertragungslücken, es wird kein endloser Datenstrom erzeugt.
Abhilfe schaffen beim Ethernet andere Übertragung-Prinzipien (Token-Passing), der Einsatz von Switches, oder der Voll-Duplex-Betrieb.Problemstellung
Wenn unterschiedliche Sendestationen auf ein und demselben Übertagungsmedium (selbes Kabel oder gleiche Sendefrequenz) senden möchten, besteht die Gefahr, dass sich bei gleichzeitigem Sendebetrieb die beiden Signale überlagern und somit stören. Dies wird bei CSMA/CD nur zum Teil verhindert, wohl aber erkannt.Realisierung
Das Schema ist verglichen mit Token Ring oder Master-kontrollierten Netzwerken relativ simpel. Wenn ein Gerät Daten senden möchte, hält es sich an folgenden Ablauf:
Da die Signale als Spannungspegel meßbar sind, und eine Überlagerung eine Addition der Pegel bedeutet, wird eine Kollision von allen (auch den momentan unbeteiligten) Rechner erkannt, da ein Schwellwert überschritten wird (Collision Detection = Kollisionserkennung).
Die Kollision muss insbesondere vom Sender erkannt werden, damit er eine Sendewiederholung initiieren kann. Dazu muss die minimale Paketlänge so bemessen werden, dass die Übertragungsdauer ausreicht, um das Signal zweimal über die längste Distanz zu übertragen.Probleme
Aufgrund dieser auftretenden Kollisionen ist es nicht möglich die theoretische Übertragungskapazität voll auszuschöpfen. Je mehr Rechner sich im Netzwerk beteiligen, desto mehr Kollisionen treten auf. Und die Bandbreite sinkt somit deutlich.
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