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Capua

Capua, Stadt in der Region Kampanien (Süditalien) am Fluss Volturno. Sehenswerte Gebäude sind u. a. der Dom San Stefano (erbaut 856) und ein römisches Amphitheater. In der Stadt gibt es des Weiteren eine römische Brücke, eine mittelalterliche Burg, eine Kathedrale (zum Großteil restauriert) und ein Archäologisches Museum.

Das antike Capua wurde etwa im 9. Jahrhundert v. Chr. in der Nähe der heutigen Stadt gegründet. Es war Hauptort des kampanischen Städtebundes. Im 4. Jahrhundert v. Chr. verband sich die Stadt mit Rom. Während des 2. Punischen Krieges gab die Stadt ihre Bindung an Rom auf und schloss sich dem Karthager Hannibal an. Danach wurde sie wiederum von Rom eingenommen. Durch die Wandalen wurde Capua 456 teils zerstört, behielt dennoch seine Bedeutung bis ungefähr 840, als es seine völlige Zerstörung durch die Sarazenen erlitt. 856 gründeten die Langobarden Capua erneut (in der Nähe des antiken Casilinum). Im 11. Jahrhundert kam Capua in normannischen Besitz. Die Assisen von Capua wurden durch den Stauferkaiser Friedrich II. erlassen und sind ein frühes Beispiel für Erlasse zur Erschaffung eines Beamtenstaates. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 18 800.


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