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Dieser Mengentyp ist nach dem deutschen Mathematiker Georg Cantor benannt.
Die Cantor-Menge diente oft als Gegenbeispiel für mengentheoretische Vermutungen.
Cantor-Mengen sind Beispiele für Fraktale.
Man beginnt mit dem Intervall der reellen Zahlen von 0 bis 1.
Aus diesem Intervall wird das mittlere Drittel entfernt (weggewischt).
Im Folgenden wird aus allen vorhandenen Intervallen jeweils das mittlere Drittel entfernt.
Dieser Schritt wird unendlich oft wiederholt.
Nach n Iterationen existieren 2n Intervalle, die insgesamt (2/3)n des ursprünglischen Intervalls abdecken.
Je mehr Intervalle diese Menge enthält, desto geringer ist der Anteil am ursprünglichen Intervall.
Im Grenzwert eines unendlichen n ist der Anteil am ursprünglichen Intervall Null, obwohl unendlich viele Intervalle (und somit Elemente) vorliegen.
Die Haussdorff-Dimension dieses Beispiels beträgt D = log(2) / log(3) = 0,6309.....
Dieses Konstruktionsverfahren ist verwandt mit dem für die kochsche Kurve.Konstruktionsbeispiel
Ein einfaches Beispiel für eine Cantor-Menge lässt sich mittels folgender Iteration konstruieren:
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