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Camargue-Pferd

Das Camargue-Pferd ist ein kleines robustes Wildpferd das im Rhone-Delta Südfrankreichs (Camargue) lebt.

Camargue-Pferd
wichtige Daten
Ursprung: Rhone-Delta Südfrankreichs
Beginn der Zeitrechnung
Hauptzuchtgebiet: Südfrankreich
Verbreitung: gering
Stockmaß: 135 - 150 cm
Farben: fast nur als Rappen oder Braune geborene Schimmel
Haupteinsatzgebiet: Arbeitspferd
Brandzeichen

Exterieur

Das Camargue-Pferd ist kräftig gebaut, mit kurzem Hals und steiler Schulter. Es gilt als spätwüchsig und ist erst mit 7-8 Jahren ausgewachsen. Seine Hufe sind überdurchschnittlich groß um ein Einsinken im Sumpf zu verhindern, aber trotzdem sehr hart. Es hat flach im Kopf liegende Augen und kleine Ohren. Es erreicht mit durchschnittlich mehr als 25 Jahren ein für Wildpferde sehr hohes Alter.

Interieur

Das Camargue-Pferd gilt als sehr widerstandsfähig und genügsam. Diese Eigenschaft geht auf seine harten Lebensbedingungen im Rhone-Delta zurück, wo es im Sommer großer Hitze, und in den übrigen Jahreszeiten ständig kaltem feuchten Boden ausgesetzt ist. Es kann mit geschlossenen Nüstern unter Wasser äsen.

Zuchtgeschichte

Als Rasse wurde das Camargue-Pferd erst in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts anerkannt. Es wird zum ersten mal von Cäsar erwähnt, der von dem Pferd so begeistert war, das er gleich zwei Gestüte in der Gegend von Arles anlegen ließ. In der Rasse sind noch immer Spuren orientalischer Pferde zu finden, die wohl auf die Vermischung mit Arabern und Berbern während des Einfalls der Mauren 730 in Südfrankreich zurückgeht. Jede danach versuchte Einkreutung anderer Rassen hat sich sehr schnell wieder verloren. Das mit einem natürliche Cow-Sense ausgestattete Pferd dient dem Gardian seit jeher als willkommener Helfer beim Hüten der Kampfstierherden.

Siehe auch: Liste der Pferderassen

www.camarguegestuet.de/rasse.html


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.