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Call-by-Call

Call-by-Call, englisch für "Anruf-für-Anruf", bezeichnet die Möglichkeit, einen Telefonanruf mittels einer bestimmten Vorwahl (techn.: VNBZ) über einen beliebigen Telefonanbieter durchzuführen. Dadurch ist dem Anrufenden die Möglichkeit gegeben, den jeweils günstigsten Anbieter für sein gewünschtes Gespräch auszuwählen.

In Deutschland ist Call-by-Call seit der Aufhebung des Fernsprechmonopols der Deutschen Telekom im Jahr 1998 für Ferngespräche möglich. Seitdem im Jahr 2003 das Monopol auch im Ortsbereich aufgehoben wurde, ist auch hier Call-by-Call möglich.

Wählt man keine Call-by-Call-Vorwahl vor, wird das Gespräch über den voreingestellten Verbindungsnetzbetreiber (VNB) geführt. In den meisten Fällen ist dies die T-Com mit der Vorwahl 01033. Diese Voreinstellung kann man aber auch ändern und eine beliebige andere VNB-Vorwahl einstellen lassen. Dieses Verfahren nennt sich Preselection.

Das Call-by-Call-Verfahren wird weiterhin gerne von Internetprovidern genutzt, damit Kunden Modem- und ISDN-Zugänge zum Internet nutzen können, ohne eine Vertragsbindung einzugehen. In diesem Fall spricht man von Internet-by-Call, bei DSL von DSL-by-Call.


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