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Geschichte
Cádiz wurde von den Phöniziern im Jahr 1101 v. Chr gegründet (damaliger Name: Gadir); somit ist sie nicht nur die älteste Stadt der Iberischen Halbinsel, sondern des gesamten europäischen Kontinents.
Später übernahmen die Karthager die Herrschaft über die Stadt und verwandelten sie in einen bedeutenden Handelsplatz. Nachdem diese von den Römern besiegt waren, wurde eine Namensänderung vorgenommen, die Stadt hieß von nun an Gades.
Im Jahr 1262 eroberte Alfons X Cádiz und vertrieb somit die Mauren, die seit Beginn des 8. Jahrhunderts dort die Herrschaft innehatten.
In der späteren Kolonialzeit Spaniens blühte Cádiz erneut zu einer Handelsstadt auf, denn durch die günstige geografische Lage am Atlantischen Ozean galt sie gewissermaßen als das Tor nach Amerika. Schließlich war es auch ein kleiner Ort in der Bucht von Cádiz namens Puerto de Santa María, von dem aus Kolumbus im Jahr 1492 in die neue Welt segelte.
Noch heute ist Cádiz die größte atlantische Hafenstadt Andalusiens.
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