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Keaton zählt neben Charles Chaplin und Harold Lloyd zu den wichtigsten Darstellern der Stummfilmzeit. Wegen seines steinernen Gesichtsausdruckes wurde er "Stoneface" oder "der Mann der niemals lachte" genannt.
Seine Eltern arbeiteten in einem Vaudeville-Theater, schon 1899 sammelte er Bühnenerfahrungen - mit seinen Eltern als die "Three Keatons".
1917 lernte er Roscoe "Fatty" Arbuckle kennen und spielte in seinen Filmen mit. Nach dem Kriegsdienst 1918 in Frankreich begann er 1920 erste eigene Filme zu drehen ("The High Sign", "The Saphead").
Durch Heirat wurde er mit seinem Produzenten Joseph M. Schenk verschwägert. 1928 verkauft Schenk seinen Vertrag mit Keaton an Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). "The Cameraman" war Keatons erster Film dort. Anfangs waren seine MGM-Filme erfolgreich, doch sie verloren durch die dort herrschenden engen Vorgaben zunehmend an Originalität. 1933 wurde sein Vertrag gekündigt.
Nach einer weiteren Ehe und dem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik arbeitete er ab 1938 erneut für MGM als "Gag-Man", Regieassistent und Drehbuchautor und bekam 1939 den Auftrag, für Columbia zehn Kurzfilme zu drehen. 1940 heiratete er zum dritten und letzten Mal.
In den 1950er Jahren tourte Keaton mit einem Zirkus durch Europa, während seine Filme wiederentdeckt wurden. Er hatte daraufhin noch einige Gastauftritte, z.B. in Richard Lesters A Funny Thing Happened on the Way to the Forum, Billy Wilders Sunset Boulevard und in Around the World in 80 Days.
Insgesamt war Buster Keaton in über 150 Filmen zu sehen.
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