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1565 verfasste hier Graf Froben Christof von Zimmern die Zimmersche Chronik, ein wichtiges Dokument über das Leben im 16. Jahrhundert, das lange Zeit als verschollen galt und erst im 19. Jahrhundert wieder auftauchte.
Durch ihre abseitige Lage war die Festung zu keiner Zeit Schauplatz einer kriegerischen Auseinandersetzung. Bis 1971 war Burg Wildenstein im Bestitz der Grafen und späteren Fürst von Fürstenberg. Seit 1971 befindet sich auf der Burg eine Jugendherberge, zuvor war die gesamte Anlage durchgreifend renoviert worden. Bereits seit den 20er Jahren hatte die Vorburg als Jugendherberge gedient.
Auf der Burg selber finden sich sowohl Elemente des Burgen- als auch des frühen Festungsbaues. Beispielsweise verzichtet man nicht auf eine für Burgen typische Zugbrücke am Eingang, dagegen waren die Scharten für die Waffen schon für eine weitreichende Artillerie ausgelegt. Weiterhin fehlt der für die Burgen so typische Bergfried, während die seine Funktion übernehmende Schildmauer an den Enden Basteien erhielt. Derartige Mischformen sind in Europa nur noch sehr selten zu finden.
Im Inneren der Anlage befinden sich im heutigen Speisesaal der Jugendherberge sehr schöne Fresken aus dem Mittelalter.
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