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Im Jahre 1354 ließ sich Heinrich II. von Hardenberg mit seiner Familie am südlichen Ufer der Ruhr zwischen Herbede und Witten nieder und erbaute die Burg Hardenstein. Sie liegt am Ende des Muttentals am linken Ufer der Ruhr.
Im Jahre 1354 verkauft Heinrich II. von Hardenberg an Graf Gerhard I. von Berg.
Dessen Nachfahren nannten sich dann auch von Hardenstein und litten wohl unter so manchen Geldsorgen. Im Jahre 1378 zettelte Heinrich IV. von Hardenstein eine Fehde gegen die Stadt Dortmund an, weil er bei einem dortigen jüdischen Geschäftsmann mit einem hohen Geldbetrag in der Kreide stand. Der Angriff mit etwa 1.000 Mann auf die Stadt Dortmund schlug fehl. Bei einem anderen Feldzug wurde der von den Kölner Truppen gefasst und hingerichtet.
Der Sage nach lebte zu Zeiten eines Neveling von Hardenstein auch ein Zwergen-König namens Goldemar bzw. Volmar, welcher unsichtbar war, als dessen Gast in der Burg. Man speiste, trank und feierte zusammen. Nachdem nun der Küchenjunge Erbsen und Asche streute, um wenigstens die Fußspuren des Zwergenkönigs sehen zu können, tötete, kochte und verspeiste ihn der Zwergenkönig und verschwand, nicht ohne einen Fluch über die Familie zu verhängen.
Heute liegt die Ruine am Bergbauwanderweg Muttental. Die Museumseisenbahn des Eisenbahnmuseums hat hier einen Haltepunkt. Die Ruine liegt im Stadtteil Herbede.
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