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Die Burg Falkenberg steht im Markt Falkenberg (Oberpfalz), Landkreis Tirschenreuth. Die ältesten Mauerreste der heute noch bewohnten Burg, welche die engen Gassen des Ortes überragt, sollen aus dem 11. Jahrhundert stammen. Seit ihrer Entstehung hatte dieser Wehrbau viele Besitzer. Waren es zu Beginn die Falkenberger und dann die Leuchtenberger, so kam die Burg um 1300 an das Kloster Waldsassen. Um 1571 war sie sogar im kurpfälzischem Besitz. Kurz vor Ende des 30jährigen Krieges wurde die Burg vom schwedischen General Königsmarck beschossen und erobert. 1803 bei der Säkularisierung ging die Burg in den Besitz Bayerns über. 1809 wurde der Bergfried um ein Drittel abgetragen und die Steine zum Pfarrhofbau verwendet. Jahrzehnte danach wurde sie unter Denkmalschutz gestellt.
Von 1936 bis 1939 wurde die Burg vom damaligen Besitzer, Friedrich Graf von der Schulenburg wieder aufgebaut. Der seinerzeitige deutsche Botschafter in Moskau wollte darin seinen Lebensabend verbringen. Das Schicksal machte ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung: Im Zusammenhang mit dem Aufstand von 20. Juli 1944 wurde er am 10. November 1944 von den Nationalsozialisten in Plötzensee hingerichtet.
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