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Bundestagswahl 1957

Inhalt
1 Hintergrund
2 Ergebnis
3 Konsequenz

Hintergrund

Bei den Wahlen zum dritten Deutschen Bundestag erlebte die CDU/CSU ihren bis heute größten Wahlsieg. Zum ersten und bisher einzigen mal gelang es einer Partei, die absolute Mehrheit der Stimmen und Mandate zu erlangen.

Für die CDU/CSU trat zum dritten mal der CDU-Vorsitzende, Bundeskanzler Konrad Adenauer an, für die SPD zum zweiten mal der Partei- und Fraktionsvorsitzende Erich Ollenhauer. Auch wenn die SPD gegenüber 1953 3% zulegte, wurde ihr Verharren knapp über 30 % als klare Niederlage gesehen.

Ergebnis

Im Einzelnen:

Die 17 Mandate gingen an die Deutsche Partei, die sechs Wahlkreise dadurch erobern konnte, dass CDU/CSU in ihnen nicht angetreten waren. Die DP zog über die so genannte Grundmandatsklausel in Gruppenstärke in den Bundestag ein, da sie bundesweit auf nur 3,4 % der Stimmen kam.

Konsequenz

Adenauer wurde als Bundeskanzler wiedergewählt, während SPD und FDP in die Opposition gingen. Ollenhauer blieb Partei- und Fraktionsvorsitzender, verzichtete aber 1961 auf eine erneute Kanzlerkandidatur.

Bundestagswahlen
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