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Physikalisch betrachtet entnimmt das Bremsen kinetische Energie (Energie der Bewegung) aus dem abzubremsenden Gegenstand. Diese Energie sammelt sich als Wärmemenge in den Reibepartnern und muß auf geeignete Weise abgeführt werden.
Der Bremsklotz hat an seiner Andruckseite die Form des sich bewegenden Gegenstandes, er wird im Laufe seines Einsatzes mehr oder weniger schnell verschlissen, im allgemeinen jedoch schneller als das Material an dem er reibend bremst.
Erste Bremsklötze finden sich an Kutschen und landwirtschaftlichen Leiterwagen:
hier drückt ein entweder durch einen Hebel oder einen Spindeltrieb
angedrückter Holzklotz auf die Radlauffläche.
Im Eisenbahnwesen wurden seit den 1860er Jahren Bremsklötze aus Grauguß-Eisen
verwendet, wie sie sich auch 2004 noch an vielen Güterwagen im Einsatz
befinden.
Bremsklötze kommen jedoch auch an Scheibenbremsen und Trommelbremsen
zum Einsatz. Ihr Material variiert heute neben dem meist nicht mehr
eingesetzten Holz und Grauguß von verschiedenen Faserverbundwerkstoffen bis
zum Sintermetall.
Besonders bei Scheibenbremsen und Trommelbremsen wird statt vom Bremsklotz
auch der Begriff Bremsbelag verwendet.
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