| Infos Home | Impressum | Original Artikel & Autoren Liste |
Das bereits von Blaise Pascal beschriebene hydraulische Prinzip wird bei allen Pkw und Motorrädern angewandt. Ein Ausnahme stellt die Elektrohydraulische Bremse dar (z. B. Mercedes SL 500), welche keine Druckleitungen, sondern nur Steuerleitungen enthält. Bremsflüssigkeiten müssen einen hohen Siedepunkt haben. Bei zu niedrigem Siedepunkt können sich Dampfblasen bilden. Diese ließen sich in den Bremsleitungen zu leicht komprimieren und die Druckübertragung würde unterbunden, was ein Bremsversagen zur Folge hätte. Übliche Leitungsdrücke bewegen sich zwischen 50 und 200 bar.
Beim Bremsvorgang entstehen an den Bremsscheiben bzw. Trommeln Temperaturen bis zu 800 Grad Celsius. Diese Wärme wird natürlich auch an die Radbremszylinder und somit an die Bremsflüssigkeit abgegeben. Die üblichen Bremsflüssigkeiten haben Siedetemperaturen von 205 Grad (DOT 3), 230 Grad (DOT 4), 260 Grad (DOT 5). Durch Wasseraufnahme der Bremsflüssigkeit, hauptsächlich über die Bremsschläuche, sinkt dieser Siedepunkt während der Zeit stark ab. Daher empfiehlt es sich, spätestens nach 2 Jahren die Bremsflüssigkeit auszuwechseln (Fachwerkstatt!).
Bremsflüssigkeit ist hochgiftig !
|
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |