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Nach dem 2. Weltkrieg war der Freistaat Braunschweig überwiegend Teil der britischen Besatzungszone und wurde 1946 Bestandteil des Landes Niedersachsen. Der Hauptteil des Kreises Blankenburg ebenso wie die Exklave Klötze des Kreises Helmstedt war hingegen Teil der sowjetischen Besatzungszone und wurde in das Land Sachsen-Anhalt integriert, welches 1949 Bestandteil der DDR wurde.
Innerhalb des Landes Niedersachsen wurde das Gebiet des ehemaligen Freistaats Braunschweig als einer von insgesamt acht Regierungsbezirken unter der Bezeichnung "Verwaltungsbezirk Braunschweig" weiter geführt.
Er umfasste die kreisfreien Städte Braunschweig, Goslar und Salzgitter (der Name dieser Stadt war damals noch Watenstedt-Salzgitter) und die Landkreise Braunschweig, Gandersheim, Goslar, Helmstedt und Wolfenbüttel sowie den Restkreis Blankenburg (dessen neuer Kreissitz Braunlage im Harz wurde).
Zum Landkreis Braunschweig gehörte bis dahin und auch nach Bildung des "Verwaltungsbezirks Braunschweig" amtlich auch die rund 150 km entfernt liegende Exklave Thedinghausen bei Verden kurz vor Bremen.
Der Landkreis Goslar mit den Städten Goslar und Bad Salzgitter war erst 1942 im Austausch gegen den bis dahin braunschweigischen Landkreis Holzminden von der preußischen Provinz Hannover zum Land Braunschweig gekommen. Im gleichen Jahr wurde die Stadt Watenstedt-Salzgitter aus braunschweigischen und preußischen (Provinz Hannover) Gebietsteilen neu gebildet. Damit konnte seinerzeit ein einigermaßen geschlossenes braunschweigisches Territorium geschaffen werden.
Der Verwaltungsbezirk Braunschweig wurde nach Abschluss der Kreisreform in Niedersachsen 1978 auf Kosten insbesondere der benachbarten Bezirke Hildesheim und Lüneburg erheblich vergrößert und nunmehr als Regierungsbezirk Braunschweig bezeichnet.
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