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Das Besondere am Konzept der Boygroups ist, dass sie häufig unter gezielt kommerziellen Gesichtspunkten von Plattenfirmen oder Produzenten "zusammengestellt" werden - aufgrund von Castings. Jedes einzelne Boygroup-Mitglied muss nicht nur singen und tanzen können, sondern es muss zudem einen bestimmten Männertyp repräsentieren, und zwar sowohl äußerlich, als auch vom "Charakter", vom Image her gesehen. So kann sich jedes der überwiegend sehr jungen, zum Teil vorpubertären Mädchen ein Gruppenmitglied heraussuchen, das es besonders als Idol verehrt und das möglicherweise auch erstes Objekt eines Verliebtseins oder einer Schwärmerei werden kann. Durch die Identifikation mit dem Sänger, mit der Gruppe wird eine starke Bindung zum "Produkt" erzielt, mit der erwünschten und geplanten Folge, dass die CDs der Gruppe gekauft werden, sie die Stimmen der jungen Fans bei Hitparaden erhalten, dass Gegenstände über die Gruppe (Merchandising) gekauft werden, usw.
Das Modell "zusammengestellter" Gruppen ist nicht neu. Es wurde bereits in den 60er Jahren der vorigen Jahrhunderts bei den Monkees praktiziert.
Bekannte Boygroups sind:
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