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Botulinumtoxin

Botulinumtoxin (auch Botulinustoxin, kurz Botox oder BTX) ist ein hochwirksames Gift, das Nerven und die Muskulatur lähmt. Der Name ist von dem lateinischen Wort Botulus (="Wurst") abgeleitet. Es ist mit einem LD50-Wert von 1 ng/kg intravenös oder subkutan und 3 ng/kg durch Inhalation das potenteste bekannte Gift. Erzeugt wird es vom Botulinus-Bakterium (Clostridium botulinum), welches in verdorbener Nahrung vorkommt. Die Vergiftung durch Botulinustoxin, der Botulismus war vor allem früher eine gefürchtete Nahrungsmittelvergiftung, die hauptsächlich aus Fleischverzehr, besonders aus Fleischkonserven entstand und oft zum Tode führte. Ein wichtiges Indiz bei Konserven: die Bombierung (auch Bombage) - die Konservendeckel biegen sich durch den entstandenen Innendruck nach außen. Solche Konserven sind, am besten ungeöffnet, sofort zu entsorgen.

Inhalt
1 Therapeutische Anwendungen
2 Sonstige Anwendungen
3

Therapeutische Anwendungen

Sonstige Anwendungen


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