Blumfeld
Blumfeld, Hamburger deutschsprachige Rockband, im Frühjahr 1990 hervorgegangen aus der Bad Salzuflener Band Die Bienenjäger. Benannt nach der Hauptfigur einer Kurzgeschichte von Franz Kafka, Blumfeld, ein älterer Junggeselle (1915) zählen sie - neben Kolossale Jugend, Tocotronic und Die Sterne zu den wichtigsten Vertretern der Pop-Musik-Stilrichtung Hamburger Schule und gelten als eine der einflussreichsten und erfolgreichsten Combos der deutschen Indie-Szene.
Ihr ursprünglich stark von Gitarrenfeedback geprägter Sound hat sich seit einer Umbesetzung der Band Mitte der 90er Jahre zu einem eher poporientierten Sound gewandelt.
Musiker
- Jochen Distelmeyer, Gesang (1990-) (Ex-Die Bienenjäger, Ex-Arm, Ex-Laut)
- André Rattay, Drums (1990-) (Ex-Der Schwarze Kanal)
- Eike Bohlken, Bass (1990-1996) (Ex-Der Schwarze Kanal)
- Peter Thiessen, Bass (1996-2002) (Jetzt: Kante)
- Michael Mühlhaus, Keyboard, ab 2003 Bass (1998-) (Ex-Kante)
- Vredeber Albrecht, Keyboard (2003-) (Ex-Commercial Breakups)
Diskographie
- Ich-Maschine (1992)
- L'etat et moi (1994)
- Old Nobody (1999)
- Testament der Angst (2001)
- Die Welt ist schön (2002)
- Jenseits von Jedem (2003)
Siehe auch
Diskurspop, Hamburger Schule, Tocotronic, Independent
- blumfeld.de/ blumfeld.de
- skyeyeliner.endorphin.ch/ Skyeyeliner - sehr umfangreiche Fanpage mit ausführlichen Hinweisen zur Deutung der Songtexte
- stadtrevue.de/index_archiv.php3?tid=496&sstring=Klopotek&ausg=11/03 Interview zu "Jenseits von Jedem" in der Stadtrevue 11/03
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