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Das durch natürliche Prozesse entstehende und ungenutzt in die Atmosphäre entweichende Gas - aus Gewässern, Mist, Reisfeldern und tierischen Quellen wie Rindermägen - wird im allgemeinen Faulgas oder Sumpfgas genannt. Es enthält stets auch Beimengungen von Schwefelwasserstoff, der dem Biogas technisch vor der Verbrennung entzogen wird. Biogas wird als Brennstoff zur Stromerzeugung oder zu Heizungszwecken genutzt.
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Biogaserzeugung
In dem gesteuerten Prozess der Biogasentstehung sind verschiedenste Arten von anaeroben Mikroorganismen beteiligt, deren Mengenverhältnis zueinander durch Ausgangsstoffe der Gärung, pH-Wert, Temperatur- und Gärungsverlauf beeinflusst wird. Aufgrund der Anpassungsfähigkeit dieser Mikroorganismen an die Prozessbedingungen können nahezu alle organischen Substanzen durch Gärung abgebaut werden. Lediglich höhere Holzanteile können durch das mikrobiell schwer zersetzbare Lignin schlecht verwertet werden. Voraussetzung für eine erfolgreiche Methanbildung ist ein hoher Wasseranteil im Ausgangssubstrat von mindestens 50 %.
Der Ablauf der Biogaserzeugung lässt sich grob in drei Schritte einteilen, die durch Veränderung des ph-Wertes und der Temperatur prozesshaft gesteuert wird:
Entscheidend für den Wirkungsgrad einer Biogasanlage ist die bei der Verbrennung entstehenden Abwärme optimal für die Temperatursteuerung der Gärung einzusetzen.
| Methan | 40-75 % |
| Kohlendioxid | 25-55 % |
| Wasserdampf | 0-10 % |
| Stickstoff | 0-5 % |
| Sauerstoff | 0-2 % |
| Wasserstoff | 0-1 % |
| Ammoniak | 0-1 % |
| Schwefelwasserstoff | 0-1 % |
Wertvoll im Biogas ist das Methan. Je höher dessen Anteil ist, desto energiereicher ist das Gas. Nicht nutzbar sind das Kohlendioxid und der Wasserdampf. Problematisch im Biogas sind vor allem der Schwefelwasserstoff und der Ammoniakanteil, die vor dem Verbrennungsvorgang entfernt werden müssen, um die Gasmotoren vor diesen chemisch aggressiven Substanzen zu schützen.
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