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Kompilierte Programme dienen hier häufig als typische Beispiele, da im Gegensatz zum Kompilat der Quellcode in lesbaren Textdateien gespeichert wird. Binärdateien sind häufig aber auch Grafik-, Sound- oder komprimierte Dateien. Grundsätztlich zählen alle Dateien zu Binaries, die keinen lesbaren Text enthalten. Daten- und Konfigurationsdateien, die im Textformat gespeichert werden, werden häufig als Flat Files bezeichnet.
Der Name leitet sich von binär ab.
Um den unverfälschten Inhalt einer Binärdatei anzusehen, ist meist zusätzliche Software erforderlich. Für diese Aufgabe kann z. B. ein Hexadezimaleditor verwendet werden. Wird hingegen versucht, eine Binärdatei beispielsweise direkt auf die Standardausgabe zu senden, um es auf dem Bildschirm anzusehen, wird der Inhalt verfälscht, da bestimmte Bytes oder ganze Bytefolgen als Steuerzeichen bzw. Steuersequenzen interpretiert werden. Dies äußert sich in den meisten Fällen in einem Konzert aus häufigem Piepsen, Zeichensalat oder auch gar keiner Ausgabe. Das ist deshalb so, weil in einer Binärdatei häufig alle möglichen 256 Zustände eines Bytes anzutreffen sind.
Nützliche Werkzeuge zum Betrachten des Inhaltes von Binärdateien unter Unix und Linux sind "od" (octal dump) oder "strings".
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