| Infos Home | Impressum | Original Artikel & Autoren Liste |
Er absolvierte seinen ersten Berliner Auftritt am 12. Juni 1909 im Bernhard-Rose-Theater. Seit 1921 trat er dann wechselweise in den Varietés und Zirkussen von Europa auf: Zirkus Beketow (1921), Geschw. Birkeneder (1925/26), Schneider (1927/28), Belli und Hagenbeck (1930). Das längste Engagement hatte er beim Zirkus Sarrasani (1933 und 1936-38). Sein Lebensmittelpunkt war die von den Eltern geerbte Liegenschaft in Berlin-Reinickendorf (Ortsteil Konradshöhe), wo er auf seiner "Billy-Jenkins-Farm" Greifvögel trainierte. Die berühmtesten Varietés in denen er auftrat, waren in Berlin Scala, Wintergarten und Plaza, in Hamburg das Hansa-Theater. Ab Anfang 1940 ging er mit dem Zirkus Busch auf eine Tounee durch Polen. Am 5. August 1940 erlitt er im Circus-Busch-Sonderzug von Lodz nach Waldenburg (Schlesien) Brandverletzungen zweiten und dritten Grades. Sein gesamter Besitz und alle Dressurvögel verbrannten. Einen ersten Auftritt nach Kriegsende hatte er Weihnachten 1946 in der Freiheitshalle in Hof. Ab Oktober 1949 zog er mit einer eigenen Wild-West-Show durch Deutschland, bis er sich in Köln-Nippes niederließ.
Als Halbjude nahm er 1933 zur Tarnung den Geburtsnamen seiner Mutter an, so dass er amtlich Erich Fischer hieß. Er wurde Mitglied der NSDAP, entwickelte aber keine politische Aktivität, gleichwohl ist er von antisemitischen Tendenzen nicht freizusprechen.
Der Werner-Dietsch-Verlag veröffentlichte 1934-1939 unter dem Titel Billy Jenkins frei erfundene Wild-West-Trivialromane. Nach dem Krieg setzte der Uta-Verlag die erfolgreichste deutschsprachige Western-Reihe von 1949-1963 fort.
Am 25. Januar 1954 wurde Rosenthal auf dem Kölner Fiedhof Melaten (Flur 55) beerdigt.
www.verlagsgruppe.de/index.htm?3-920421-/77-9.html
|
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |