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Bibi Andersson

Bibi Andersson (* 11. November 1935 in Stockholm) ist eine schwedische Schauspielerin.

Bibi Andersson studierte Schauspiel an der Terserus Drama Schule und der legendären Dramatischen Theater Schule in Stockholm. Mit ihrem Abschluss erhielt sie einen Vertrag am Königlichen Theater, bei dem sie über 30 Jahre lang Mitglied des Ensembles blieb.

Zur Zusammenarbeit mit Ingmar Bergman kam es zum ersten Mal 1951, als sie in einem von ihm produzierten Werbefilm für die Seife "Bris" mitwirkte und bereits dort das Image einer jungen, unbekümmerten Schwedin anlegte, für das sie in späteren Jahren noch so bekannt werden sollte. Ende der 1950er Jahre spielte sie in Bergmanns Filmen "Das siebte Siegel" und "Wilde Erdbeeren" und der Regisseur, der ihren internationalen Ruf begründete, wurde zu dieser Zeit auch privat ihr Partner.

Ihr intensives Porträt der Schwester Alma in "Persona" (1966) zählt zu einer der herausragendsten Performances in der Kinogeschichte. Es folgten weitere Filme in der Zusammenarbeit mit Bergmann, sowie mit John Huston (The Kremlin Letter, 1970) und Robert Altman (Quintet 1979). 1973 debütierte sie auf der amerikanischen Theaterbühne in Erich Maria Remarques "Full Circle" und 1990 als Theaterregisseurin in Stockholm. In den späten 1980er und frühen 1990er Jahren arbeitete sie vornehmlich fürs Fernsehen oder als Theaterschauspielerin, hier unter anderem wieder mit Bergmann als Regisseur. Sie war außerdem Mitinitiatorin des humanitären Projektes "Road to Sarajevo" in der sich Künstler für Künstler und Menschen im Krisengebiet des ehemaligen Jugoslawiens einsetzten.

1996 veröffentlichte sie ihre Biografie "Ett Ögonblick" (Einen Augenblick).


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