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Für kleine Geschwindigkeiten ( v << c ) gilt auch die folgende zugeschnittene Größengleichung als Näherung:
Aus den obigen Formeln kann man ersehen, dass die Geschwindigkeit eines Teilchens nur von der Spannung und den physikalischen Eigenschaften des Teilchens abhängt. Der Abstand von Kathode zur Anode spielt keine Rolle. Je grösser der Abstand der beiden Elektroden ist, um so kleiner ist die elektrische Feldstärke und somit auch die Beschleunigung. Dafür hat man eine längere Beschleunigungsstrecke, an dessen Ende das Teilchen die gleiche Geschwindigkeit hat wie bei kurzer Strecke und hoher Beschleunigung. Die oberste Formel (nicht die Näherung) eignet sich auch zur Berechnung der Geschwindigkeit anderer Teilchen z.B. des Protons oder des Alpha-Teilchens. Die Werte für Elementarladung und Ruhemasse müssen nur entsprechend angepasst werden. Obwohl die Geschwindigkeit nicht von der Beschleunigungsstrecke abhängt, kann man einen Teilchenbeschleuniger nicht beliebig kurz bauen. Um die Spannung nicht zu gross werden zu lassen (Isolationsprobleme), werden dort oft mehrere Beschleunigungsstrecken hintereinander geschaltet. Durchläuft ein Teilchen 10 Strecken mit jeweils 1 MV Beschleunigungsspannung, dann ist es genau so schnell, wie bei einer Strecke mit 10 MV.
siehe auch: Elektronenvolt
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