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Trautmann war Fallschirmjäger im Zweiten Weltkrieg und kam als Kriegsgefangener nach England. Er spielte zwischen 1948 und 1964 in 545 Spielen als Torwart für Manchester City.
Trautmann hatte zu Beginn seiner Karriere als Deutscher in England viele Widerstände zu überwinden. So gaben Fans von Manchester City aus Protest gegen seinen Einsatz ihre Dauerkarten zurück. Doch Trautmann konnte seine Kritiker mit Leistung überzeugen. Bei seinem erstem Auftreten in London beim Spiel FC Fulham gegen Manchester City applaudierten ihm nach der Begegnung die gegenerischen Spieler von Fulham.
In England unvergessen ist das F.A. Cup -Finale 1956 im Londoner Wembley Stadion zwischen Manchester City und Birmingham City, das Manchester mit 3:1 gewann.
Eine Viertelstunde vor Ende der Partie brach sich Trautmann bei einem Zusammenprall mit einem gegnerischen Spieler einen Halswirbel und spielte das Finale dennoch zu Ende.
Trautmann wurde 1956 als erster ausländischer Spieler in England zum Fußballer des Jahres gewählt.
1964 beendete er seine Karriere als Spieler. Über 60.000 Zuschauer wohnten seinem Abschiedsspiel im völlig überfüllten Stadion an der Maine Road bei.
In England gilt Bert Trautmann als einer der besten Torhüter aller Zeiten.
In der Deutschen Fußballnationalmannschaft hatte er nie eine Chance, da Bundestrainer Sepp Herberger keine Legionäre in seiner Mannschaft einsetzte.
Nach seiner Laufbahn als Spieler war Trautmann als Botschafter des deutschen Fußballs weltweit unterwegs.
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