| Infos Home | Impressum | Original Artikel & Autoren Liste |
| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Sachsen |
| Regierungsbezirk: | Dresden |
| Landkreis: | Kamenz |
| Fläche: | km² |
| Einwohner: | 5.911 (31.12.2000) |
| Bevölkerungsdichte: | Einwohner/km² |
| Höhe: | m ü. NN |
| Postleitzahl: | 02994 |
| Vorwahl: | 03 57 23 |
| Geografische Lage: | 51° 22' n. Br. 14° 03' ö. L. |
| Kfz-Kennzeichen: | KM |
| Amtlicher Gemeindeschlüssel: | |
| Gliederung des Stadtgebiets: | 3 Ortsteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausallee 2 |
| Website: | www.akvision.de/bernsdorf-ol |
| E-Mail-Adresse: | |
| Politik | |
| Bürgermeister: | (Partei) |
Bernsdorf ist eine sächsische Kleinstadt am nördlichen Rand der Oberlausitz, etwa 10 km nördlich von der Kreisstadt Kamenz und ca. 15 km südwestlich von Hoyerswerda entfernt.
Stadtgliederung
Zu Bernsdorf gehören die Ortsteile Waldhof (1950), Zeißholz (1994) und Großgrabe (1997 eingemeindet).
Geographie
Bernsdorf liegt am äußersten Rande der Oberlausitzer Teich-Landschaft, im Norden und Nordosten sind die Spuren des Braunkohletagebaus nicht zu übersehen. Der Ort ist unmittelbar von einer nahezu ebenen großflächigen Heidelandschaft umgeben.
Geschichte
Bernsdorf wird 1403 erstmalig eindeutig urkundlich erwähnt, nachdem bereits seit 1310 der Name "Bernhardi villa" verwendet wurde. Bis ins 19. Jahrhundert hinein blieb Bernsdorf eine relativ unbedeutende sorbische Siedlung mit wenigen Einwohnern. Als Grenzland zwischen zunächst der Mark Meißen, Brandenburg und Böhmen zu dem Bernsdorf (wie die Oberlausitz insgesamt) Jahrhunderte gehörte, und später zwischen Sachsen und Preußen wechselte der Ort oft seine politische Zugehörigkeit. Seit einer Volksabstimmung 1990 gehört der ehemalige Kreis Hoyerswerda - und somit auch Bernsdorf - zum Freistaat Sachsen. Bis dahin gehörte Bernsdorf zu Bezirk Cottbus - heute ein Brandenburgischer Regierungsbezirk.
1845 begann in Bernsdorf eine Glashütte ihre Produktion und begründet einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Es folgten weitere Industriebetriebe (zum Beispiel die Eisenwerke), und die Bevölkerung wächst schnell an. 1878 wird Bernsdorf an das Eisenbahnnetz Senftenberg-Dresden angebunden, was dem einen weiteren Schub gab. Auch nach dem zweiten Weltkrieg blieb Bernsdorf ein bedeutender Wirtschaftsstandort im Raum Hoyerswerda. Die ehemalige Ludwigshütte war zu DDR-Zeiten Alleinproduzent von Zinkweiß. Nach der Wende wurden viele Betriebe privatisiert beziehungsweise wegen Unrentabilität abgewickelt. Erst 1968 erhielt Bernsdorf das Stadtrecht.
| Städte und Gemeinden im Landkreis Kamenz |
| Arnsdorf | Bernsdorf (Lausitz) | Bretnig-Hauswalde | Crostwitz | Elsterheide | Elstra | Großnaundorf | Großröhrsdorf | Haselbachtal | Kamenz | Knappensee | Königsbrück | Lauta | Laußnitz | Leippe-Torno | Lichtenberg (Sachsen) | Lohsa | Nebelschütz | Neukirch (Landkreis Kamenz) | Oberlichtenau | Ohorn | Ottendorf-Okrilla | Oßling | Panschwitz-Kuckau | Pulsnitz | Radeberg | Ralbitz-Rosenthal | Räckelwitz | Schwepnitz | Schönteichen | Spreetal | Steina | Straßgräbchen | Wachau (Sachsen) | Wiednitz | Wittichenau |
siehe auch Bernsdorf für andere Orte mit dem Namen.
|
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |