| Infos Home | Impressum | Original Artikel & Autoren Liste |
Nach einer Steinbildhauerlehre und einer Ausbildung an der Stettiner Werkschule für Gestaltende Arbeiten, studierte er an der Berliner Kunsthochschule bei Arno Breker und Richard Scheibe. 1939 hielt er sich in Paris auf, wo er mit Aristide Maillol zusammenkam und Arbeiten von Auguste Rodin und Constantin Brancusi studierte. 1941 wurde er zum Kriegsdienst einberufen und an die Ostfront abkommandiert. 1944 desertierte er und versteckte sich bis Kriegsende in Norddeutschland. Von 1947 bis 1949 hatte Heiliger einen Lehrauftrag an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee. 1949 berief ihn Karl Hofer an die Hochschule für Bildende Künste (seit 2001 Universität der Künste) in Berlin. Bernhard Heiliger nahm 1956 an der Biennale in Venedig und drei mal an der documenta in Kassel teil (1955, 1960 und 1964). 1956 wurde er mit dem großen Kunstpreis von Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet, 1974 erhielt er das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, 1975 den Lovis-Corinth-Preis. 1996 wurde die Bernhard-Heiliger-Stiftung gegründet.
Sein künstlerisches Werk reicht von expressiven Kleinplastiken und Portraitköpfen bedeutender Personen seiner Zeit bis hin zu abstrakten Großskulpturen im öffentlichen Raum, die in ihrer Ästhetik an Werke Henry Moores erinnern.
| Inhalt |
|
1 bedeutende Werke 2 Einzelausstellungen (Auswahl) 3 Bücher und Kataloge 4 |
bedeutende Werke
Einzelausstellungen (Auswahl)
Bücher und Kataloge
www.bernhard-heiliger-stiftung.de
|
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |