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Schmidbauer studierte Physik, Chemie und Biologie und arbeitete zeitweilig als Lehrer und Schulleiter des Heidelberger Boxberg-Gymnasiums. Seine politische Laufbahn begann er im Gemeinderat Eppelheim und im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises, dem er bis 1989 angehörte, zuletzt als Fraktionsvorsitzender der CDU.
Zu großem Einfluß gelangte Schmidbauer unter Bundeskanzler Helmut Kohl, der ihn 1991 als Staatsminister im Bundeskanzleramt zum Koordinator der deutschen Geheimdienste (Bundesamt für Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst (BND), Militärischer Abschirmdienst (MAD)) berief. Dieses Amt übte er bis zur Abwahl der Regierung Kohl 1998 aus. Danach wurde er Mitglied des Auswärtigen Ausschusses sowie der Parlamentarischen Kontrollkommission des Deutschen Bundestags, deren Aufgabe unter anderem in der Überwachung der Geheimdienste besteht.
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