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Hinault begann 1974 mit der professionellen Karriere als Radrennfahrer. Seine Erstplatzierungen bei der Tour de France gelangen ihm in den Jahren 1978, 1979, 1981, 1982 und 1985. Den zweiten Platz erreichte er jeweils 1984 und 1986. Insgesamt erreichte er 28 Etappensiege (davon 13 bei Zeitfahren). Mit fünf Toursiegen hält er gemeinsam mit Jacques Anquetil (1964), Eddy Merckx (1974), Miguel Indurain (1995) und Lance Armstrong (2003) den Rekord.
Als einziger Radprofi überhaupt konnte Bernard Hinault alle drei großen Etappenrennen des Radsports mehrmals gewinnen: 1980, 1982 und 1985 siegte er beim Giro d'Italia, 1978 und 1983 gewann er die Vuelta a Espana.
Mit mehr als 200 Siegen in seiner zwölfjährigen Karriere war Hinault ein echter Allrounder und konnte sich auch in Eintagesrennen durchsetzen. 1980 gewann er die Straßenrad-Weltmeisterschaft. Weitere Siege konnte er bei den Klassikern wie Paris-Roubaix (1981), Liege-Bastogne-Liege (1977 und 1980) sowie der Lombardei-Rundfahrt (1984) verbuchen.
Hinault zog sich aus der professionellen Radrennfahrerszene 1986 zurück. Heute arbeitet er in der Öffentlichkeitsarbeit für das Organisationsteam der Tour de France und ist bei der Siegerehrung der Fahrer stets der erste Gratulant.
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