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Verkehr
Geschichte
Das Dorf Weißensee entstand im 13. Jahrhundert um den Weißen See herum. Reste der in dieser Zeit gebauten frühgotischen Kirche sind noch heute an der Pfarrkirche Weißensee zu sehen. Im 15. Jahrhundert wurde das bäuerliche Land ringsum von Rittern besetzt. Es entstanden mehrere Rittergüter, von denen drei 1745 in den Besitz eines Herrn von Schenkendorf kamen. Dieser verkaufte sie 1875 an den Kaufmann Gustav Adolf Schön, der das Land parzellierte. Während der anschließenden Gründerzeit wurden darauf eine Vielzahl von Häusern gebaut. Die Einwohnerzahl wuchs dadurch bis 1909 rasch auf 37.000.
1880 wurde der Jüdische Friedhof Weißensee, einer größten seiner Art in Berlin, eingeweiht. Zum Ende des Baubooms in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden einige Reihenhäuser vom Bauhaus-Architekten Bruno Taut in der Buschallee und der Trierer Straße gebaut.
1920 wurde die Gemeinde Weißensee Teil vom in diesem Jahr gebildeten Groß-Berlin. Es entstand der Stadtbezirk Berlin-Weißensee, dem auch die Ortsteile Hohenschönhausen, Wartenberg, Falkenberg und Malchow angehörten. Diese bildeten ab 1984 mit dem Entstehen eines Neubaugebietes zwischen Hohenschönhausen und Wartenberg den neuen Bezirk Berlin-Hohenschönhausen, der heute zu Berlin-Lichtenberg gehört. Dazu kamen die bis dahin zum Bezirk Pankow gehörenden Ortsteile Heinersdorf, Blankenburg und Karow. Die Einwohnerzahl, die 1931 noch 76.000 betrug, ging damit auf 63.000 im Jahr 1995 zurück.
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