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Benzoesäure

Strukturformel
Allgemeines
Name Benzoesäure
Summenformel C7H6O2
Andere Namen Phenylameisensäure, Benzolcarbonsäure
Kurzbeschreibung weißer Feststoff
CAS-Nummer 65-85-0
Sicherheitshinweise

Gesundheitsschädlich
R- und S-Sätze R 22-36
S 24
Handhabung Schutzmaßnahmen: Handschuhe, Atemschutz o.ä.
Lagerung bei +5 bis +30 °C
MAK Maximale Arbeitsplatzkonzentration ml/m3
LD50 (Ratte) 1700 mg/kg
LDLo (Mensch) 500 mg/kg
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand fest
Farbe farblos
Dichte 1,266 g/cm³
Molmasse 122,12 g/mol
Schmelzpunkt 122 °C
Siedepunkt 249 °C
Dampfdruck 1,3 Pa (20 °C)
Weitere Eigenschaften
Löslichkeit 3,4 g/l in Wasser (bei 20 °C)
Gut löslich in Chloroform
Schlecht löslich in Lösungsmittel
Unlöslich in Lösungsmittel
Kristall
Kristallstruktur Gittertyp angeben
Thermodynamik
ΔfH0g in kJ/mol
ΔfH0l in kJ/mol
ΔfH0s in kJ/mol
S0g, 1 bar in J/mol·K
S0l, 1 bar in J/mol·K
S0s in J/mol·K
SI-Einheiten wurden wo möglich verwendet. Wenn nicht anders vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.

Eigenschaften

Benzoesäure (C6H5COOH) ist eine aromatische Carbonsäure. Sie besteht aus einem Benzolring (Phenylrest), an dem eine Carboxylgruppe gebunden ist.

Über 370°C zersetzt sich Benzoesäure in Benzol und Kohlenstoffdioxid (CO2). Benzoesäure hat einen intensiven Geruch und ist gut brennbar.

Verwendung

Benzoesäure wird bei der Herstellung von Benzoesäureestern gebraucht. Diese finden in der Parfümindustrie Anwendung. Außerdem wird Benzoesäure für Weichmacher, bei der Darstellung von Benzoylverbindungen, wie z.B. Benzoylchlorid und Dibenzoylperoxid, oder als Konservierungsmittel in Lebensmitteln E-Nummer E 210 genutzt.

Benzoesäure ist auch ein Hauptbestandteil von Benzoe, einem hauptsächlich in Indonesien gewonnenen Harz, das in vielen Weihrauchmischungen enthalten ist; besonders in den Ostkirchen wird es verwendet.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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