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Benutzungsschnittstelle, der Teil eines Programms, der den Datenaustausch mit dem Benutzer durchführt. Wenn der Benutzer Befehle über die Tastatur eingibt und das Programm mit einem bestimmten Verhalten reagiert, besitzt das Programm eine Befehlszeilen-Schnittstelle (wenn es nicht reagiert übrigens auch).
Wenn Befehle dem Programm über Menüauswahlen mitgeteilt werden, weist das Programm eine menügesteuerte Schnittstelle auf. Programme, die Informationen grafisch wiedergeben und ein Zeigegerät für die Kommunikation mit dem Anwender benötigen, werden Programme mit grafischer Benutzungsschnittstelle genannt.
Menüs sind unabhängig davon, ob eine Benutzungsschnittstelle grafisch, textuell, akustisch oder sonstwie gestaltet ist. Auch beim Telefon-Ansagedienst gibt es Benutzungsschnittstellen, nämlich akustische.
Haptische Benutzungsschnittstellen reagieren auf Bewegung des Benutzers, z.B. durch Datenhandschuh oder durch Kamerabeobachtung. Augenverfolgung ist eine Ausprägung hiervon.
Menüs kommen auch in rein textuellen Benutzungsschnittstellen vor, z.B. durch Aufzählungen oder durch Verknüpfungen, auch Hyperlinks genannt.
Aktuell 10.03.2004 heise.de - Eine echte Benutzerschnittstelle:
"Das Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik (FIRST, Halle 11, Stand A24) präsentiert auf der CeBIT 2004 ein Brain-Computer-Interface (BCI), das in Kooperation mit der Klinik für Neurologie der Freien Universität Berlin entwickelt wurde. Es soll eine direkte Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer darstellen. Ein EEG nimmt die Gehirnströme auf, die ein lernfähiges Computersystem analysiert und in Steuerungssignale weiterverarbeitet."
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