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| Bengalkatze | ||||||||||||
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Die Bengalkatze (Prionailurus bengalensis) oder Leopardkatze ist eine wilde Katze Süd- und Ostasiens. Sie ist etwa so groß wie eine Hauskatze und tritt in ihrem riesigen Verbreitungsgebiet in zahlreichen Farbvarianten und Unterarten auf.
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1 Merkmale 2 Lebensraum 3 Lebensweise 4 Sonstiges |
Merkmale
Die Variabilität dieser Art ist sehr groß: In Ostsibirien sehen Bengalkatzen ganz anders aus als auf den indonesischen Inseln. Im Süden ist die Grundfarbe gelblich wie bei einem Leoparden, im Norden dagegen graubraun. Der Körper ist mit schwarzen Flecken übersät, der Kopf mit schwarzen Streifen gezeichnet. Diese Flecken sind bei nördlichen Populationen große Rosetten, bei südlichen Bengalkatzen kleine Tupfen. Die Größe schwankt zwischen 45 cm Kopfrumpflänge und 20 cm Schwanzlänge (Java) und 60 cm Kopfrumpf- und 40 cm Schwanzlänge (Sibirien).
Die Verbreitung reicht vom südöstlichen Sibirien über Korea und China bis nach Indien und Indonesien. In diesem Gebiet zerfällt die Bengalkatze in eine Vielzahl von Unterarten, die gelegentlich als selbständige Arten beschrieben wurden.
Unter den zahlreichen Unterarten sind zwei von besonderem Interesse, da sie nur auf winzigen Inseln leben und sich ziemlich weit vom Aussehen der Art entfernt haben. Die Iriomote-Katze lebt auf dem japanischen Eiland Iriomote, das zu den Ryukyu-Inseln gehört. Sie wurde 1967 entdeckt und zunächst einer eigenen Gattung Mayailurus zugeordnet; obwohl man sie nun für eine Unterart der Bengalkatze hält, sieht sie mit dem einfarbig braunen Fell und dem buschigen Schwanz den Festlandpopulationen wenig ähnlich. Die '\Tsushima-Katze' wurde erst 1988 beschrieben; sie lebt auf den Tsushima-Inseln, einem Archipel in der Koreastraße.
Sowohl Iriomote- als auch Tsushima-Katze wurden zunächst als eigenständige Arten beschrieben. Auch heute noch besteht über ihren Status Uneinigkeit.Lebensraum
Bengalkatzen leben stets in der Nähe von Wasser, stellen aber ansonsten keine besonderen Ansprüche an das Habitat. In Tropischen Regenwäldern sind sie ebenso zu Hause wie in Nadelwäldern, im Grasland und im Gebirge. Sie scheuen die Nähe menschlicher Siedlungen nicht und durchstreifen gelegentlich Felder.Lebensweise
Die Bengalkatze ist ein nachtaktiver Einzelgänger, der den Tag in Baumhöhlen oder Felsspalten verschläft. Sie bewegen sich meist am Boden, können aber auch gut klettern. Bengalkatzen sind nicht wasserscheu und schwimmen, um Hindernisse zu überqueren oder Fische zu jagen. Auf diese Weise gelang es der Bengalkatze, selbst kleinste Inseln in einiger Entfernung zur Küste zu besiedeln. Zu den Beutetieren gehören Mäuse, Hasen, Vögel, Reptilien und Insekten sowie Fische und Krebstiere.Sonstiges
Vor allem in China wird die Bengalkatze wegen ihres Fells gejagt. Während Europa diese Felle nicht mehr importiert, werden sie noch in großer Zahl nach Japan geliefert. Insgesamt ist die Bengalkatze in ihrem Bestand nicht bedroht, regional jedoch sehr selten geworden.
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |