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Jede Belichtungsmessung hat das Ziel, einen möglichst optimalen Kompromiss aus maximaler Ausreizung des verwendeten Materials und dessen maximalem Kontrastumfang, bei Fotopapier beispielsweise 32:1 bis 64:1, zu finden. Ältere automatische Belichtungsmessungen gehen dabei von Durchschnittswerten aus, die normalerweise mittelmäßig gut belichtete Aufnahmen liefern; moderne computerunterstützte Belichtungsmessmethoden versuchen, anhand einer Motivdatenbank eine vergleichbare Lichtsituation zu bestimmen und können so sehr gute Ergebnisse liefern - wenn die passende Lichtsituation in der Datenbank enthalten ist und korrekt identifiziert wurde.
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1 Varianten 2 Ausstattung von Kameras 3 Siehe auch 4 5 |
Varianten
Grundsätzlich werden zwei Formen der Belichtungsmessung unterschieden:Ausstattung von Kameras
Moderne Kameras verfügen häufig über mehrere Varianten der Objektmessung, zwischen denen der Fotograf je nach Situation oder Vorlieben wählen kann. Die präziseste Belichtungsmessung ist dabei die Spotmessung, insbesondere wenn sie einen möglichst kleinen Bildwinkel ausmisst; ein höheres Maß an Kontrolle erhält der Fotograf nur mit einem externen Spotbelichtungsmesser.
Die modernste, aber auch am wenigsten berechenbare Variante ist die Mehrfeldmessung bzw. Matrixmessung, die mehrere Felder im Bildausschnitt misst und nach einem Satz komplexer Algorithmen gewichtet; die Ergebnisse können dabei sowohl sehr gut oder auch sehr schlecht ausfallen.
Eine Vorgänger-Variante ist die Integralmessung, die meist mittenbetont arbeitet; sie liefert bei komplizierten Lichtsituationen wie Seiten- oder Gegenlicht berechenbar schlechte, aber eben kalkulierbare Ergebnisse, die der Fotograf durch eine manuelle Belichtungskorrektur kompensieren kann.
Ältere Kameras verfügen über keine integrierte Belichtungsmessung; hier ist der Fotograf auf Erfahrungswerte, Schätzungen oder einen externen Belichtungsmesser angewiesen.
Es gibt prinzipbedingt keine Kameras mit integrierter Lichtmessung.
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