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Befestigungsschraube

Unter einer Befestigungsschraube versteht man einen mit Kopf und Außengewinde versehenen Bolzen als ein Element für lösbare Verbindungen, in der Regel aus einem metallischen Werkstoff.

Prinzipiell hat die Schraube ein Außengewinde. Eine Schraube soll zwei Teile so verbinden, dass die Schraube nur auf Zug beansprucht wird und die beiden Teile durch die Reibung zueinander gehalten werden.

Inhalt
1 Schraubenarten
2 Herstellung
3 Siehe auch

Schraubenarten

Je nach Art des Verwendungszwecks oder des Materials, in das die Schraube geschraubt werden soll, hat sie ein genormtes Gewinde, welches ein fertiges Gegengewinde erfordert, oder ein selbstschneidendes Gewinde.

Es wird unterschieden nach

Material, für das die Schraube verwendet wird

Hierbei handelt es sich durchwegs um Schrauben mit sebstschneidendem Gewinde.
Schrauben mit genormten zylindrischen Gewinde (Metrisch- oder Zoll- (Whitworth-)) für Einschrauben in ein Innengewinde (z. B. Mutter) werden im Allgemeinen genannt.

Art des erforderlichen Werkzeugs (Schraubenkopf)

Anm.: Inbus- und Torx-Schrauben sind Markennamen der Firma Bauer & Schaurte Karcher; (heute zum Textron Fastening Konzern gehörend - siehe www.textron.de),www.textron.de), werden aber umgangssprachlich für die Innensechskant- bzw. die -vielzahnschraube generell verwendet.

Zunehmend werden von Geräteherstellern Schrauben mit ungewöhnlichen Schraubenköpfen verwendet, um Verbrauchern (und Dieben) das Öffnen bzw. Entfernen der Geräte zu erschweren.

Beschreibung der Kopfform

Es gibt noch eine Vielzahl von Spezialschrauben, die für spezielle Einsatzzwecke, bei denen keine Normschrauben verwendet werden können, konstruiert werden und sich im Wesentlichen durch ihre Kopf- bzw. Gewindeform unterscheiden.

Je nach der Kopfform braucht man den entsprechenden Schraubenschlüssel oder Schraubendreher zum Drehen der Schraube.

Schrauben ohne Kopf nennt man Stiftschrauben. Sie können mit einem durchgehenden oder einem zweiteiligen Gewinde ausgestattet und lose oder festgeschraubt (in einem der zu verbindenden Teile) angewendet werden. Ein Beispiel für eine lose Stiftschraube ist der Befestigungsstift für Türgriffe, ein Beispiel für feste Stiftschrauben sind die Schrauben für Befestigung des Zylinderkopfs auf dem Motorblock bei Kolbenmotoren.

Herstellung

Für die Produktion von Kopfschrauben gibt es heute hauptsächlich zwei Herstellverfahren:

- das Kaltfließpressverfahren auf mehrstufigen Pressen für große Stückzahlen und Durchmesser bis z.Zt. maximal M36. Das Ausgangsmaterial wird als "Draht" auf Coils (Spulen) aufgewickelt angeliefert und in, den Pressen vorgeschalteten Anlagen, abgehaspelt, gerichtet und ggf. auf den gewünschten Durchmesser reduziert.

- das Warmpressverfahren Schmieden auf Schmiedepressen für kleine bis mittlere Stückzahlen und Durchmesser bis M120. Das in Stangenform eingesetzte Rundmaterial muss zuerst in einem vorbereitenden Arbeitsgang abgelängt werden. Die Abschnitte werden dann ganz oder partiell (in Gas-, Öl- oder Induktionsöfen) auf Schmiedetemperatur (abhängig vom Werkstoff; bis zu 1250°C) erwärmt und in Pressen partiell umgeformt.

Weniger gebraucht (weil teurer) wird heute die Fertigung großer Stückzahlen von Schrauben und Muttern auf automatischen Drehbänken. Bei kleinen Stückzahlen ist aber die Fertigung von Maschinenschrauben auf einer Drehbank immer noch gebräuchlich. Kleinere Gewindeabmessungen werden dabei mit Hilfe von Gewindebohrer (für Innengewinde) und Schneideisen (für Außengewinde) hergestellt. Diese beiden Werkzeuge werden auch für die Herstellung von Gewinden von Hand gebraucht.

Siehe auch

Schraubenmutter, Dübel, Bewegungsschraube, Stockschraube


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.