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Lebenslauf
Smetana bekam früh Klavierunterricht. Von 1843 bis 1847 war er in Prag als Musiklehrer tätig, studierte Klavier, gefördert vom Direktor des Prager Konservatoriums Johann Friedrich Kittl (1806 - 1868) und ausgebildet von Josef Proksch (1794 - 1864).
Proksch, Kittl, Smetana und der Musikhistoriker August Wilhelm Ambros (1816 - 1876) bildeten zusammen eine musikalische patriotische Gruppe, die den Ideen der Neuromantik - wie Richard Wagner anhing. Ebenfalls wie sein Vorbild Wagner nahm Smetana 1848 an den revolutionären Kämpfen teil, doch eröffnete er zugleich in Prag seine eigene Musikschule.
1856 verließ Smetana jedoch aus politischen Gründen seine Heimat, um in Göteborg (Schweden) die Philharmonische Gesellschaft zu leiten. Nach dem Ende des österreichischen Absolutismus kehrte Smetana 1861 nach Prag zurück und arbeitete rastlos im nationalen Diensteifer für seine tschechische Nation. Der neue Aufschwung führte 1861 zur Gründung des patriotischen Gesangvereins Hlahol, 1862 wurde das České Prozatímní Divadlo (Prager tschechisches Interimstheater) geöffnet, schließlich 1863 der tschechische Künstlervereins Umělecká Beseda.
Smetana war von 1863 - 1865 Leiter des Gesangvereins Hlahol, 1864 - 1869 Dirigent der tschechischen Philharmonischen Konzerte, 1864 - 1865 Musikkritiker an der Zeitung Národní listy, 1863 - 1870 Vorsitzender der Musikabteilung des Vereins Umělecká Beseda, 1866 - 1874 erster Kapellmeister des tschechischen Interimstheaters - České Prozatimní Divadlo. Im Jahre 1874 wurde der Musiker Smetana schwer krank und taub und zog sich von der Öffentlichkeit weitgehend zurück, er arbeitete jedoch trotz seiner Taubheit als Komponist weiter. Er litt an starken Ohrgeräuschen (Tinnitus) und kurz vor seinem Tod wurde der erschöpfte Smetana noch in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, wo er kurze Zeit später, am 12. Mai 1884, verstarb.
Werk
Opern
Orchesterwerke
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