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Im einfachsten Fall werden dazu zwei gleiche Platten verwendet: Die eine Platte wird am Anfang eines Takteses festgehalten, mit dem Mixer eingeblendet und losgelassen. Während dessen wird die zweite, gerade unhörbare Platte auf den selben Taktanfang gedreht und dort bis zum Ende des Taktes der laufenden Platte festgehalten. In diesem Moment wird über den Crossfader die zweite Platte eingeblendet und losgelassen. Während diese läuft, wird nun die erste Platte wieder auf den Startpunkt des Taktes zurückgedreht und das Spiel beginnt von neuem. Diese Basistechnik wird Backspin genannt und war bis in den 90er Jahren im Zusammenhang mit Bodytricks sehr populär.
Die große Schwierigkeit des Beatjuggling liegt darin, daß bei einer im Funk üblichen Geschwindigkeit von ca. 110 BPM gerade einmal eine halbe Sekunde Zeit bleibt, um eine Platte präzise an den auf den richtigen Punkt zu drehen. Es ist also selbst bei der oben geschilderten Basistechnik ein sehr gutes Timing erforderlich. Um überhaupt Startpunkte rechtzeitig wiederzufinden werden üblicherweise kleine Aufkleber auf die Platte geklebt.
Ausgehen von dieser Basis entwickelte sich eine Unzahl an Variationen, zum Beispiel unterschiedliche, teilweise sehr viel kürzere Abschnitte zu verwenden, um komplexere Rhythmen zu spielen. Dabei werden unter anderem einzelne Klänge wie zum Beispiel der Schlag einer Snare herausgeschnitte, unterschiedliche Platten verwendet oder auch ganz auf die zweite Platte verzichtet.
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