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Bayerische Ludwigsbahn

Die Bayerische Ludwigsbahn wurde am 7. Dezember 1835 zwischen Nürnberg und Fürth in Betrieb genommen. Sie wurde durch Ludwig I gefördert und nach ihm benannt. Der Betrieb erfolgte als staatlich konzessiert Privatbahn durch die Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft.

Die Ludwigsbahn war die erste Eisenbahn in Deutschland, die über eine Dampflok (Adler) verfügte und Personenbeförderung durchführte. Die Strecke war 6,0 km lang. Hauptsächlich wurde diese Bahn aber mit Pferden betrieben (im Verhältnis 3:1). Erst im Jahre 1863 wurde der Pferdebetrieb aufgegeben.

Die Eröffnung der Ludwigsbahn gilt allgemein als die Geburtsstunde der deutschen Eisenbahn. Dieses ist aber per Definition nur auf die Nutzung einer Dampflok zu beziehen, denn bereits am 30. September 1831 wurde die Prinz-Wilhelm-Eisenbahn zwischen Hinsbeck an der Ruhr und Nierenhof, als erste deutsche Eisenbahnaktiengesellschaft feierlich eröffnet.

Siehe auch


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