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Bayerische Akademie der Schönen Künste

Die Bayerische Akademie der Schönen Künste ist eine Vereinigung von namhaften Persönlichkeiten aus dem künstlerischen Leben. Sie soll als "oberste Pflegestelle der Kunst" dienen.

Inhalt
1 Aufgabe
2 Geschichte
3

Aufgabe

Nach der Verordnung aus dem Gründungsjahr 1948 ist es die Aufgabe der Akademie, "die Entwicklung der Künste ständig zu beobachten, sie in jeder ihr zweckdienlich erscheinenden Weise zu fördern oder Vorschläge zu ihrer Förderung zu machen," desweiteren "einen Beitrag zur geistigen Auseinandersetzung zwischen den Künsten sowie zwischen Kunst und Gesellschaft zu leisten und für die Würde der Kunst einzutreten".

Die Akademie ist in die vier Abteilungen Bildende Kunst, Literatur, Musik und Darstellende Kunst gegliedert. Durch Wahl werden in jede Abteilung ordentliche und korrespondierende Mitglieder, darüberhinaus Ehrenmitglieder der Akademie, aufgenommen.

Preise

Die Akademie vergibt den Großen Literaturpreis und die Wilhelm-Hausenstein-Ehrung für kulturelle Vermittlung, den Horst Bienek Preis für Lyrik, das Kunststipendium, das Karl-Rössing-Reisestipendium und den Friedrich-Ludwig-von-Sckell-Ehrenring für Landschaftsarchitektur und eine Auftragskomposition.

Im Auftrag der Robert-Bosch-Stiftung verleiht die Akademie den Adelbert-von-Chamisso-Preis, für die Ernst-von-Siemens-Stiftung den Ernst-von-Siemens-Musikpreis, sowie für die GEMA-Stiftung den Gerda und Günter Bialas Preis.

Desweiteren wurde im Zeitraum von 1990 bis 2000 der Friedrich-Baur-Preis für Künstler im nordbayerischen Raum vergeben.

Geschichte

Die Bayerische Akademie der Schönen Künste wurde vom Freistaat Bayern im Jahre 1948 gegründet. Sie sieht sich als Nachfolgerin der 1808 gegründeten Königlichen Akademie der Künste zu München.

Der Sitz der Akademie war bis 1968 im Prinz-Carl-Palais. Nachdem sie vier Jahre lang provisorisch am Karolinenplatz untergebracht war, zog sie im Jahre 1972 in den Königsbau der Residenz.

Präsidenten


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